Markisenstoff – Stoffarten einer Markise
Die verschiedenen Stoffarten einer Markise
Wichtig bei sämtlichen Markisenarten ist der Stoff und die Qualität aus dem die textile Beschattung gestaltet ist. Früher wurden noch nahtlose Tücher verwendet, das hatte aber den Nachteil, dass man dadurch in der Breite eingeschränkt war. Es gab damals nur drei übliche Breiten zu verzeichnen: 150 cm, 210 cm und 310 cm. Selbstverständlich hat sich dies heute geändert und man kann selbst entscheiden, wie breit ein Tuch sein soll.
Am gängigsten ist das Acryl-Markisentuch, welches aus einem spinndüsengefärbten Garn besteht. Während des Spinnprozesses wird das Tuch eingefärbt und ist dadurch sehr lichtecht, es ist ebenfalls beständig gegen ultraviolettes Licht. Dazu ist es Schmutz abweisend und wetterfest, weshalb es gegenüber einem üblichen Stoff deutlich im Vorteil liegt. Es gibt auch Markisen, die aus Polyester-Fasern bestehen. Schwierig bei diesen ist es, die Farbe nicht ausbleichen zu lassen, weshalb es einen speziellen UV-Schutz aufweisen muss. Im Gegensatz zu Acryl-Fasern sind Polyester-Markisen viel leichter und trotzdem reißfest.
Weiterhin gibt es Markisentücher, die aus PVC bestehen. Jedoch würde ein reines PVC-Tuch beim Rollen oder Falten brechen, weshalb man für bewegliche Markisen ein mit PVC überzogenes Polstergewebe benutzt, welches natürlich auch teurer ist, als reines PVC.
Egal, für welches Material sich entschieden wird, alle Tücher sind nochmals zusätzlich imprägniert und bieten damit eine gewisse Wetterfestigkeit. Natürlich gibt es eine große Auswahl an den verschiedensten Farben und Mustern. Beliebt sind jedoch nach wie vor unifarbene Markisen in Deutschland sowie Streifenmuster (blau-weiß) im Norden Europas.
