Wintergartenbeschattung – Natürliche Beschattung
Die schönste Art der Beschattung ist die Natur
Im Gegensatz zu den künstlichen Beschattungsarten eines Wintergartens, nämlich der Markisen und Jalousien, gibt es noch die natürliche Lösung. Sie ist die schönste Art der Beschattung, zumindest architektonisch gesehen: die Natur. Da sich oft Pflanzenfreunde mit einem Wintergarten auskennen, sollte hier auch an die Möglichkeit gedacht werden, den Schatten spendenden Dienst einer Pflanze oder eines Baumes in Betracht zu ziehen.
An sehr warmen bis heißen Sommertagen kann die Wärme so intensiv werden, dass gerne auch mal über 40 Grad Celsius im Inneren eines Wintergartens erreicht werden. Und auch die Helligkeit kann so stark sein, dass ein Sonnenschutz gerne willkommen ist. Hier bieten sich Laubbäume und Rankpflanzen sehr gut an. In der Vegetationsphase wird die Glasfassade von außen beschattet und im Winter, wenn die Äste und Blätter kahl werden, wird Sonnenlicht in den Wintergarten gelassen. Auch dienen die Bäume und Pflanzen gerne als Sichtschutz, ein ebenso willkommenes Ergebnis.
Eine optimale Lösung also? Leider nicht immer, denn die Sonne wandert ja und die Pflanzen bleiben an derselben Stelle, so werden nicht alle Glasflächen abgedeckt, wann es benötigt wird. Es muss zudem ein sehr dichter und hoher Baumbestand vorhanden sein, damit diese Lösung greift – junge Pflanzen brauchen aber ihre Zeit, bis eine bestimmte Größe erreicht ist. Da ein Wintergarten ja auch schon im Frühjahr genutzt wird und eine Sonneneinstrahlung hierbei auch schon in Deutschland recht hoch ist, tragen Laubbäume leider zu diesem Zeitpunkt noch keine Blätter. Eine natürliche Beschattung hat also ihre Grenzen, ist aber in Verbindung mit einem mechanischen System die ideale Lösung.
